Fördermittel

Fördermittel

Nutzen Sie die attraktiven staatlichen Fördermittel für Ihre Umbau- und Renovierungsmaßnahmen in den Bereichen Heizung und Bad. – Wir haben für Sie wichtige Informationen zu den Fördermöglichkeiten zusammengestellt.

Förderung für Heizungen

Sparen Sie bis zu 50% Ihrer Investitionskosten!

Die Bundes­regierung hat zum 1. Januar 2021 die Förderlandschaft vereinfacht und die verschiedenen Förder­­programme, die den Umstieg auf erneuer­bare Energien attraktiv machen, in der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) zusammengefasst. Die gute Nachricht: Damit können Sie sich jetzt sogar bis zu 50% der förderfähigen Kosten Ihrer Investition zurückholen!

Damit profitieren Sie bei der Heizungsmodernisierung von 4 Vorteilen: Energiekosten einsparen, Komfort erhöhen, die Umwelt entlasten und dazu obendrein hohe Fördergelder vom Staat erhalten. 

Als förderfähige Kosten gelten dabei Ausgaben für:

  • Anschaffung, Installation und Inbetriebnahme
  • Deinstallation und Entsorgung der Altanlage
  • Optimierung des Heizungsverteilsystems
  • erforderliche Umfeldmaßnahmen
  • Schornsteinsanierung

Details zu den Inhalten und zum Zeitplan der neuen BEG-Förderung finden Sie auch hier in unserem NEWS-Beitrag.

Heizungsförderung im Überblick

Nutzen Sie die Möglichkeiten, um zu einer klimafreundlichen Heizung mit attraktivem Fördergeld zu kommen!

In Bestandsgebäuden:

In Bestandsbauten gibt es eine Förderung in Höhe von bis zu 50%. Als Bestandsbauten gelten Gebäude, bei denen zum Zeitpunkt der Antragstellung ein Heizsystem ersetzt wird, das vor mehr als zwei Jahren in Betrieb genommen wurde. 

Höhe der Förderung beim Wechsel von Gas auf:

  • Gas-Brennwertheizung »Renewable Ready«: 20%
  • Gas-Hybridheizung: 30%
  • Erneuerbare Energien Hybridheizung: 35%
  • Solarthermieanlage: 30%
  • Biomasse- oder Wärmepumpeanlage: 35%

Höhe der Förderung beim Wechsel von Öl auf:

  • Gas-Brennwertheizung »Renewable Ready«: 20%
  • Gas-Hybridheizung: 40%
  • Erneuerbare Energien Hybridheizung: 45%
  • Solarkollektoranlage: 30%
  • Biomasse- oder Wärmepumpeanlage: 45%

Wichtig zu wissen:

Findet die Modernisierung im Rahmen eines individuellen Sanierungsplans statt, erhalten Sie generell 5% Förderung zusätzlich! Somit können Sie je nach Heizungsart bis zu 50% Ihrer Investitionskosten sparen. Dabei ist der Kostenanteil für den Sanierungsfahrplan ebenso förderfähig und wird bezuschusst. 

Anmerkung zu »Renewable Ready«:

Installiert wird hierbei eine Gasbrennwertheizung mit Speicher und Steuerungs- und Regelungstechnik für die spätere Einbindung eines erneuerbaren Wärmeerzeugers. Die Heizung muss spätestens zwei Jahre nach der Inbetriebnahme Wärme aus erneuerbaren Energien nutzen.

In Neubauten:

In Neubauten gelten bei der Förderung nach wie vor höhere Anforderungen für Heizungsanlagen. Hier werden nur Erneuerbare-Energien-Heizsysteme gefördert, sofern sie die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen.

  • Holz- und Biomasseanlagen: 35%
  • Hybridheizungen mit nur erneuerbarer Energie: 35%
  • Solarthermieanlagen: 30%

Wärmepumpen werden hier bis zum Start der BEG-Effizienzhausförderung im Juli 2021 mit dem Programmen der staatlichen KfW-Bank für effiziente Gebäude (Energieeffizientes Bauen) gefördert. Das heißt: Das Gebäude muß die allgemeinen Effizienzkriterien erfüllen, damit die Wärmepumpe gefördert wird. 

Wichtige Regeln für die Beantragung von Fördergeld:

  • Förderbar sind Kosten von bis zu 60.000 Euro pro Wohneinheit für die neue Heizung sowie alle Umfeldmaßnahmen.
  • Der Antrag für die Förderung muss vor Beginn des Maßnahme am besten mit einem Kostenvoranschlag vom Fachbetrieb eingehen.
  • Den Förderzuschuss erhalten Sie nach der Installation komplett ausgezahlt.

Detaillierte Informationen zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) finden Sie auch hier auf der Webseite des BAFA.

Wir beraten Sie gerne umfassend, damit Sie die optimale Förderung für Ihre neue Heizung erhalten! Außerdem prüfen wir Ihre Fördervoraussetzungen und unterstützen Sie bei der Antragstellung.

Sparen Sie sich die Irrfahrt durch den Fördermittel-Dschungel und lassen Sie sich von uns beraten. – Wir freuen uns auf Sie!

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Förderung für den Bad-Umbau

Sowohl die staatlichen Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) als auch die Pflegeversicherung gewährt Ihnen finanzielle Unterstützung für Ihre Bad-Modernisierung. Ihr Vorteil: Die Förderung der KfW-Bank ist weder vom Alter noch von einem Pflegegrad abhängig. Das bedeutet, dass Sie bereits heute finanzielle Unterstützung beantragen können, wenn Sie in die Zukunft denken und Ihr Badezimmer komfortabler ausstatten und dabei Barrieren reduzieren. 

Förderung der KfW:

Zuschuss für die Er­höhung des Wohnkomforts und für den gezielten Abbau von Barrieren im Bade­zimmer. Förderhöhe: bis zu 6.250 € (altersunabhängig).

Programm 455-B Barrierereduzierung der KfW

Förderung der Pflegekasse:

Zuschuss für Wohnumfeldverbesserungen. Förderhöhe: bis zu 4.000 € Der Zuschuss muss vor Beginn mit einem Kos­tenvoranschlag vom Fachbetrieb bei der Pfle­ge­kas­se be­an­tragt werden, die dann die Förder­berechtigung prüft. 

Geförderte Maßnahmen:

  • Anpassung des Raum­zuschnitts des Bades und Schwellen­abbau
  • Schaffung boden­gleicher Dusch­plätze einschließlich Dusch­(-klapp)sitze
  • Modernisierung von Sanitär­objekten (WC, Bidets, Wasch­becken und Bade­wannen einschließlich mobiler Lift­systeme)

Wir informieren Sie gerne über alle Details und beraten Sie ganz unverbindlich!

Steuerersparnis für Handwerksleistungen

Als Eigentümer oder Mieter können Sie die Arbeitskosten von Handwerkern im privaten Zuhause steuerlich absetzen. Hierzu zählen auch Maßnahmen wie Heizungsreparatur, Heizungsaustausch oder Heizungswartung und die Modernisierungen Ihres Badezimmers.

Förderhöhe: Das Finanzamt erstattet pro Jahr bis zu 20% von maximal 6.000 Euro – also bis zu 1.200 €.

Voraus­setzungen:

  • Vorlage einer Handwerker­rechnung mit separatem Ausweis der Arbeitskosten.
  • Überweisung der Rechnung (Barzahlung wird auch mit Quittung nicht anerkannt!).
  • Einreichung der Rechnung mit der Ein­kommens­steuer­erklärung beim Finanz­amt.

Wir informieren Sie gerne und beraten Sie ganz unverbindlich.
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